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TeutoRace 2012 in Oerlinghausen
Am 1. März 2012 war es endlich soweit. Der Förderverein überließ mir für Trainingszwecke und den anschließenden Wettbewerb in Oerlinghausen ihre Ls4.

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Zusammen mit meine Teamkollegen Max Mensing hatte ich nun genug Zeit, mich optimal auf das „TeutoRace“ vorzubereiten. Wir setzten uns das Ziel, möglichst viel Zeit zusammen in der Luft zu verbringen. So gelang uns schon am 11.03. der erste „Überlandlfug“, der nach nur 50km mit einer Außenlandung endete. Wir starteten vom Flugplatz Stadtlohn-Vreden bei schwierigen Wetterverhältnissen: 700m Basis, schwaches Steigen, starker Wind und Ausbreitungen. Nunja, immerhin geflogen!

2 Wochen später sollten sich dann unsere Bemühungen jedoch bezahlt machen. Am Freitag den 23.03. saßen schon immerhin knapp 130 km drin, richtig gut wurde dann der Samstag. Ein denkwürdiger Flug in zweierlei Hinsicht. Das Märzwetter beschwerte uns optimale Wetterverhältnisse, sodass eine Strecke von 300 km erfolgen wurde. Nach  4 Stunden Flugzeit befand ich mich mit Max auf dem Rückflug. Wir flogen unseren Zielflugplatz Stadtlohn-Vreden an, als plötzlich eine große Anzahl Möwen vor meinem Flugzeug aufstiegen. Mir blieb keine Chance zu reagieren und ein Vogel traf mich auf Höhe der Klappen am Flügel. Langsam zog ich die Fahrt raus und landete vorsichtig auf dem Flugplatz. Nach dem ersten Schock begutachteten wir das Flugzeug und schnell wurde klar, dass hier nur fachmännische Arbeit weiterhelfen konnte. Nun war schnelles handeln gefragt, der Wettbewerb stand vor der Tür! Nach Rücksprache mit Günter und Peter brachten wir die Ls4 zum LTB M+D in Friedeburg, welcher uns die Reparatur in der vorgegebenen Zeit zusagte. Noch einmal Glück gehabt!

Einen Tag vor Trainingsbeginn konnten wir die Ls4 wieder abholen und machten uns gleich auf den Weg Richtung Oerlinghausen. Jetzt konnte der Wettbewerb beginnen.

Der erste fliegbare Trainingstag bescherte uns ein Fenster von 3 Stunden, welches wir auch für einen kleinen Erkundungsflug nutzten. Inzwischen waren auch Tim Sirok, Sven Schwind und Felix Hoffmann mit Ihrem Anhang angekommen und komplettierten unsere Gemeinschaft. Pünktlich zu meinem 20. Jahrestag waren wir nun komplett und feierten ausgelassen in den Geburtstag rein. Natürlich gab es auch ein passendes Geschenk, eine Vogelscheuche… Vielen Dank noch einmal dafür!

 

Am nächsten Tag stand der 1. Wertungstag an. Eine AAT von 2 Stunden, welche uns an den östlichen Rand der Kontrollzone von Münster-Osnabrück führte. Die Mindeststrecke betrug 154,3 km, maximal waren 274,1 km möglich. Zuerst lief alles nach Plan, der Abflug erfolgte zusammen mit Max noch vor dem Pulk. Auf halben Weg zur Wende trafen wir Felix, der sich in unsere Reihen gesellte. Auch die ersten beiden Wenden haben wir gut genommen und hatten nun einigen Vorsprung auf den Pulk. Auf dem Rückweg passierte es dann. Durch eine Unaufmerksamkeit fiel ich von oben in den Luftraum von Münster. Es war knapp, aber ich war definitiv im unerlaubten Luftraum. Der Flug wurde bis zu diesem Zeitpunkt gewertet und anschließend als virtuelle Außenlandung betrachtet. Immerhin noch Platz 11 von 18, da ich nicht der einzige war, der mit dem Luftraum an diesem Tag Probleme hatte. Max sicherte sich den ersten Tagessieg, womit wir zumindest als Team erfolgreich waren.

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Der 2. Wertungstag bescherte uns dann Hammerwetter. 353,4 km Racing-Task für die Clubklasse. An diesem Tag schickte uns die Wettbewerbsleitung in den Thüringer Wald. Auch an diesem Tag lief es relativ gut für uns. Wir flogen wieder in einem Team zusammen, diesmal direkt mit Felix zusammen. Jedoch reichte es  nur für einen 12. Platz. Auch in der Gesamtwertung rutschte ich auf den 12. Platz. Der Punkteabstand war allerdings sehr gering, auf den 1. Platz fehlten mir nur knapp 300 Punkte. Die Hoffnung stirbt ja schließlich zuletzt!

Die folgenden 2 Tage wurden beide neutralisiert. Wir konnten jedoch den starken Südwind zum Hangfliegen am Teutoburger Wald ausnutzen. Auch ein Sprung zur Porta-Westfalica war möglich. Für mich persönlich ein ganz besonderes Erlebnis, der erste Hangflug überhaupt!

 

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Der 3. Wertungstag sollte dann unser Wertungstag werden. Die Wetterverhältnisse waren schwierig und so wurde eine AAT ausgeschrieben, welche uns wieder an den Rand der Kontrollzone von Münster-Osnabrück brachte. Die Aufgabenzeit betrug 2.5 Stunden und ergab eine minimale Strecke von 183,1 km und maximal 307,7 km. Diesmal flogen wir hinter dem Pulk ab, holten es jedoch noch auf dem 1. Schenkel wieder ein. Nach der 1. Wende wurden die Wetterverhältnisse jedoch schwieriger. Die Abschirmung wurde immer stärker und es bildeten sich im Westen die ersten Schauer. Es dauerte nicht lange und wir sahen die ersten Außenlander in unsere Klasse. Auf dem Weg zur letzten Wende flogen wir sehr vorsichtig und unser primäres Ziel wurde, einfach nur „rum zu kommen“. Konsequent flogen wir nun auch Steigwerte von 0.7 Meter integriert aus und schafften es so, die letzte Wende zu nehmen. Es fehlten jetzt nur noch 15 km auf unseren Zielkreis um den Flugplatz Oerlinghausen. Aus 800 Metern eigentlich kein Problem, wenn da nicht der Teutoburger Wald wäre den wir noch überwinden mussten. Zum Schluss wurde es dann noch einmal spannend. Max erreichte den Zielkreis und landete darin außen. Für mich reichte die Höhe noch für den Sprung über den Teuto. Auch Felix kam rum. Ergebnis des Tages: Felix auf dem 1. Platz, Max wurde 2. und für mich reichte es für den 3. Platz in der Tageswertung. Auch in der Gesamtwertung rückte ich nun auf den 5. Platz vor. Ein perfekter Tag!

Der 4. Wertungstag sollte der Letzte werden. Während Max und Felix durch ihre gute Platzierung kein Risiko mehr eingehen wollten, schloss ich mit Tim zusammen. Wir wollten beide etwas aggressiver fliegen um noch einige Plätze gut zu machen. Auch an diesem Tag wurde eine AAT ausgeschrieben. Die Aufgabenzeit betrug 2 Stunden. Tim und ich flogen etwas mehr als die Mindeststrecke, jedoch kamen wir schon nach 1:50h wieder am Flugplatz an. Dies verschlechterte unseren Schnitt, da trotzdem die vollen 2 Stunden gewertet wurden. Immerhin reichte es, den 5. Platz in der Gesamtwertung zu halten.

Mit dem 5. Platz bin ich vollends zufrieden, schließlich war dies mein erster Wettbewerb. Für die Qualifikation hat es leider nicht ganz gereicht, aber immerhin bin ich Nachrücker und kann ein wenig hoffen! Es war eine sehr schöne und interessante Zeit mit der Ls4. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Förderverein für die Bereitstellung des Flugzeuges bedanken! Ohne diese Jugendförderung währe der Wettbewerb für mich nicht machbar gewesen, Dankeschön!

Abschließend möchte ich mich noch bei einer Person ganz besonders bedanken: Maschi, unserem Rückholer! Leider noch ohne Führerschein, aber mit umso mehr Einsatz beim helfen! J

 

 

 

 
Abschied von der NRW

Die Quali in Burgdorf war leider weiterhin sehr verregnet. So kamen für die Clubklasse nur drei  von zehn möglichen Wertungstagen zustande.  Trotzdem hat es viel Spaß gemacht und es war spannend einen ersten „großen“ Wettbewerb zu fliegen. Von meinem anfänglich dritten Gesamtplatz rutschte ich am zweiten Wertungstag auf Platz fünf und am Ende belegte ich den achten Gesamtplatz.

Am 20. Juli übergab ich dann in Oerlinghausen die LS4 an André Brüggemann, der mit ihr an der Qualifikationsmeisterschaft in Stölln teilnehmen wird.

Ich wünsche den nachfolgenden Piloten, dass sie mehr Glück mit dem Wetter haben als ich und, dass sie viele schöne Flüge machen können.

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Junioren Segelflugmeisterschaft in Burgdorf
Der erste Wertungstag war der 10.7.11. Bei schwachem Wetter war ein 201,7km Racing-Task ausgecshrieben. 25% des Feldes muss, für eine gültige Wertung die Mindeststrecke, von 100km, zurücklegen. Aus der Clubklasse schafften nur 5 Piloten die für eine Wertung notwendige Mindeststrecke, wobei der Flug eines dieser Piloten ungültig war, sodass keine Wertung zustande kam! Zum Glück für mich, denn ich musste leider an der ersten Wende (Flugplatz Hoya) landen.

Der zweite Wertungstag lief für mich deutlich besser. Bei gutem LS4-Wetter erfüllte ich den 250,1km Racing-Task mit einem Schnitt von 85,4km/h und sicherte mir den 3. Tagesplatz. Allerdings war auch ein bisschen Glück dabei, denn kurz nach meinem Windenstart in Burgdorf wurde das Wetter schlechter. Ich konnte ich in besseres Wetter retten, doch die Piloten, die nach mir starteten hatten keine Chance oben zu bleiben. Erst nach mehreren Startversuchen gelang ihnen dann endlich der Abflug.

Der dritte Wertungstag wurde neutralisiert, nachdem die gesamte Clubklasse eine erfolgreiche Platzrunde geflogen hatte und keine nutzbare Thermik fand.

Stets aktuelle Informationen, Bilder und die Wertung gibts hier: Wettbewerbshomepage Burgdorf

 
Kraftwerks-Jojo
Nachdem ich am Wochenende Samstag und Sonntag unter 8/8 Bewölkung aufgerüstet habe, um einen Wertungsflug für die Segelflug-Bundesliga zu fliegen, durfte ich heute endlich wieder bei strahlendem Sonnenschein aufrüsten. Der Segelflugwetterbericht sagte für die Niederrheinische Bucht mäßige Blauthermik unter Hochdruckeinfluss voraus. In der Eifel sollte es sogar Cumuli geben!

Wir ließen uns Zeit mit dem Aufrüsten und starteten erst gegen 13:00 Uhr lokaler Zeit. Nach dem F-Schlepp kreisten wir den ersten Bart am Bayerwerk in Dormagen. Die Thermik brachte uns auf ca. 1200m AGL; ein wenig oberhalb der Inversion. Wir flogen Richtung Fortuna (Kraftwerk Niederaußem). Der Einsteig dort in ca. 600m AGL war kein Problem. Ein Problem war allerdings, dass das Kraftwerk uns nur auf ca. 1250m AGL steigen lassen wollte. Darüber versperrte uns das Kondensat in Form einer riesigen Wolke das weitere Aufsteigen. Die nächste sicher Thermikquelle ist nämlich erst das Kraftwerk Weisweiler, welches ca. 30km süd-westlich der Fortuna, kurz vor Aachen, liegt. Bei dem heutigen leichten Gegenwind ist es aus dieser Höhe schon eine sportliche Sache mit der LS4. Wir glitten also los. Zunächst war alles ruhig, denn wir waren ja über der Inversion. Doch auch darunter ruckelten die Luftmassen nur ein wenig und es lohnte sicht nicht einzukreisen. So „schwabbelten“ wir uns in Richtung Weisweiler. Die Autos, Häuser und Bäume wurden immer größer und größer! Und auch das doofe ED-R 111 (GND bis 2300ft) bei Jülich, welches mitten im Luftraum-Korridor liegt, störte auch heute wieder einmal. Also musste ich auch noch einen kleinen Bogen um das Sperrgebiet fliegen. Das kostet ja alles Höhe!! Kurz vor dem Kraftwerk laufen Kohleförderbänder, aus einer „kleinen“ Braunkohlegrube, zusammen. Meistens kann man dort einen guten Bart finden, doch heute traf ich nicht mehr als einen Nullschieber dort an... Also flog ich weiter zu den Kühltürmen. Immer von Acker zu Acker hangelnd. Direkt neben dem Kraftwerk war sogar ein sehr schöner Acker. Also warum nicht doch noch einmal gucken, ob man aus meiner Flughöhe Steigen über dem Kraftwerk finden kann und, falls dies nicht der Fall sein sollte, auf dem Acker landen. Und tatsächlich traf ich dort einen guten Bart an, der mich mit max. 3,8m/s wieder in eine angenehme Flughöhe brachte. Puh! Darauf hab ich mir erstmal einen Müsli-Riegel gegessen.

Die Flugplanung sah eigentlich vor in die Eifel zu fliegen, da dort Cumuli sein sollten. Tatsächlich waren dort auch cumulus-artige Wolken, die aber recht zerfasert erschienen. und es war so diesig, dass man die jeweils nächste Wolke nur erahnen konnte. Wir flogen bis zum südlichen Zipfel der Rurtalsperre und entschieden dann wieder Richtung Weisweiler umzudrehen, da das Steigen unter den Wolken nur sehr schwer und manchmal auch gar nicht zu finden war. Den Rest des Fluges verbrachten wir zwischen den Kraftwerken und dem Bayerwerk in Dormagen. Naturthermik gab es kaum! Den besten Bart des Tages schenkte uns die Fortuna mit zeitweise 5,9m/s integriert!

Nach dem Flug war die Tragfläche übrigens ein wenig dunkel verfärbt (Ruß?!). Wirklich! So etwas hab ich vorher noch nie erlebt! Ist aber alles wieder sauber geworden ;-).

Der Link zum Flug

P.S.: Gut, dass wir nicht außengelandet sind, denn nach der Landung musste wir unseren Rückholer (der eigentlich nur ein bisschen lokal fliegen wollte) vom Acker holen!

 
Endlich wieder fliegen!

Nach der Schlechtwetterperiode der vergangenen Woche(n) konnte ich heute endlich wieder fliegen. Wenn man davon absieht, dass ich am vergangenen Wochenende bei 600-700m Basis auch ein kleines bisschen geflogen bin um den Verein in der Bundesligawertung zu unterstützen.

Der Wetterbericht versprach also endlich wieder gute Segelflugbedingungen. So rüsteten wir auf und starteten, leider etwas zu spät, erst um 12 Uhr. Der ursprüngliche Plan war von Leverkusen aus nach Weisweiler zu fliegen, dort Richtung Daun/Eifel abzubiegen und die gleiche Strecke wieder zurückzufliegen. Als wir allerdings bei Weisweiler wendeten, stand bereits eine dicke Abschirmung entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Egal. Einfach in die Eifel rein fliegen. Unter den sich dort ausbreitenden Cumuli konnte man noch gutes Steigen finden. Kein Problem.

Unsere Home-Base (EDKL-Turm) konnte uns den gesamten Flug via Funk belauschen und gab uns aktuelle Wetterinformationen (iPhone und Satellitentechnik sei Dank!). Der Plan nach Daun zu fliegen wurde schnell verworfen. Stattdessen bogen wir in Richtung Mönchsheide ab. Das schlechter werdende Wetter veranlasste uns allerdings dazu umzudrehen. In Leverkusen schauerte es schon! Wir entschieden uns für den Weg über die Kraftwerke, doch auch das sollte nicht gelingen. Den letzten Bart erwischten wir genau über Euskirchen. Von dort an wurde nur noch Richtung Norden abgeglitten. Dank der freundlichen Unterstützung des Nörvenicher Lotsen war ein Durchflug durch die Kontrollzone von Nörvenich, auch ohne Transponder, kein Problem. Trotzdem reichte die Höhe nur noch gerade so bis in die Platzrunde von Bergheim und zur anschließenden Landung.

 

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Erster Flug mit der NRW

Als ich am Sonntagabend die NRW abholte, juckte es mich natürlich in den Fingern die LS4 möglichst bald einmal "test zu fliegen". Zwei Tage später war es bereits so weit. Es war kein Überlandflugwetter und eigentlich auch kein Wetter bei dem man normalerweise ein Segelflugzeug aufrüsten würde, um zu fliegen. Die tief-hängende Bewölkung verzog sich langsam und formte sich zu undefinierten Cumuli in 700m Höhe.

Bereits nach zwei Starts mit ca. 1,5h Flugzeit kann ich mit Gewissheit sagen: Die NRW ist ein klasse Flugzeug! Und ganz nebenbei sind auch ein paar wirklich tolle Fotos entstanden...

 

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Manuel Lülf-Kaduk

 
Résumé

Es war eine sehr lehrreiche und für mich erfolgreiche Zeit mit der NRW, um mich für Stölln/Rhinow vorzubereiten. Nun freue ich mich schon auf den Wettbewerb und wünsche allen anderen schöne Flüge.

André Brüggemann

 
Training mit der LS4 für Stölln/Rhinow

Am Freitag 22.04.2011 holte ich die LS4 nach einer reibungslosen Übernahme nach Oeventrop. Spätnachmittags machte ich mich noch mit dem Zander vertaut.

Samstag rüstete ich die LS4 dann zum erstenmal auf und schrieb eine kleine Strecke aus: Oeventrop-Hachenburg-Badwildungen und zurück nach Oeventrop.

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(Quelle: OLC)

 

Ich fühlte mich sehr wohl in der LS4; die 4 Stunden im Flieger haben einen riesen Spaß gemacht.

 

Am Montag sollten es dann 500 Km werden. Doch der Thüringerwald war nicht so gut wie erwartet und ich musste 30 km vor Suhl abdrehen. Ich flog zurück in das Sauerland und am Ende des Tages waren es 378km. Nun hoffe ich noch auf ein Paar schöne Flüge am Wochenende.

André Brüggemann

 
Einstieg in die Saison

Am ersten April war es endlich soweit, David hat mir die NRW übergeben und jetzt konnte die Saison richtig beginnen. Die ersten Flüge waren leider alle nicht von Dauer, da sich an den ersten beiden Aprilwochenenden die Überland- bzw. Thermikbedingungen  in Grenzen hielten.

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Die Entschädigung kam dann eine Woche später. Nachdem ich die ersten Wochenenden genutzt hatte mich mit der Technik auseinander zu setzten kamen jetzt acht wundervolle Tage mit sehr guten Bedingungen auf mich zu. Die sehr hohe Basis ließ Endanflüge bis über 80 Kilometer zu, sowie Topsteigwerte von 4,7m/s integriert. Die größte Strecke in den acht Tagen war 400km lang und führte mich von Eudenbach bis zum Edersee anschließend westlich von Fritzlar in den Süden. Nachdem ich am Edersee sehr viel Zeit verschenkt hatte entschied ich mich, das geplante Dreieck abzubrechen und noch einen Schenkel in den Westen zu legen. In der Eifel war durch Überentwicklungen und 6/8 Abschirmung nicht mehr besonders viel zu holen und somit entschied ich mich dann für den Heimweg.  Die Bilanz der Zeit, in der ich die NRW ausführen durfte, war sehr gut und somit kamen ca. 1600 Streckenkilometer und etwa 30 Flugstunden zusammen.

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Insgesamt hatte ich dank der NRW einen traumhaften Einstieg in die Saison und hoffe das alle anderen Förderpiloten ähnlich viel Glück mit dem Wetter haben werden.

Fabian Krause

 
3.Wertungstag

Nachdem der Flieger getankt und in die Startaufstellung gestellt war, wurde bereits angekündigt, dass das Wetter heute nicht sehr einfach sei, es wurde uns eine AAT-Aufgabe mit 2 Wendesektoren gegeben. Nur kurz nach den Schlepps der Clubklasse und den 18-Metern Fliegern, war zu beobachten, dass die ersten wieder auf dem Flugplatz landeten oder den Motor zogen. Nachdem der Abflug für die Clubklasse frei war, lagen nach weniger als einer Stunde schon die ersten Flieger ca. 10km entfernt auf dem Acker.
Aufgrund des schlechten Wetters entschied sich die Wettbewerbsleitung dafür, die 15m Klasse und die Standard Klasse zu neutralisieren.
 
Nachtrag DM, September

Am 26.08. wurde wie zu erwarten nicht geflogen und auch danach gabs keinen weiteren Wertungstag. Trotz so schlechten Wetters habe ich bei meinem ersten großen Wettbewerb sicher eine Menge dazu gelernt. Mit dem 15. Platz bin ich zufrieden und freue mich schon auf den nächsten Wettbewerb.

Im September konnte ich noch einige kürzere Flüge machen bevor die Ls-4 dann in die Winterpause geht. Vielen Dank dem Förderverein für das super Flugzeug! Für nächstes Jahr wünsche ich den Förderpiloten richtig gutes Wetter!

 
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